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Cloud Computing Cloud Computing, ist in aller Munde, auf der Cebit 2011 das Zugpferd. Jeder hat es schon benutzt ohne an Cloud Computing zu denken. Wir alle nutzen bewusst oder unbewusst CloudServices von Amazon, Apple, Google, Microsoft oder Yahoo oder anderen, seien es Mail Services wie Gmail, Hotmail, Yahoo Mail, Office Services Google Office (Adressen, Kalender, cc.). Windows Live, Microsoft 365, Salesforce.com, MS CRM, cc.., Bilder Services wie Picassa, Flikr, cc.. Seit ein paar Monaten ist nun Cloud Computing auch zum Schlagwort im Mittelstand und in der Industrie geworden, wenn auch die Verbreitung dort, bis dato aus den verschiedensten Gründen wie z.B.: Datensicherheit, Infrastruktur, Kosten, cc.. eine noch geringe Verbreitung findet, aber ein riesiges Potential bietet. Alleine nur die Tatsache, dass man Software nicht mehr kauft, sondern nur noch ganz gezielt mietet, Informationen lokal erstellt und global zur Verfügung stellt, Teams international über das Web 7 Tage die Woche und 24 Stunden am Tag zusammenarbeiten können, egal welches Device sie nutzen, zeigt das ungeheure Potential von Cloud Computing, sowhl om Kosten, als auch im Innovations und Effizienzbereich. Was ist Cloud Computing Simpel gesagt ist Cloud Computing nichts anderes, als was wir einstmal von den grossen Hostrechnern kennen. Nur, dass die Daten bei einer Cloudlösung nicht mehr lokal am Rechner oder im Unternehmen liegen, sondern auf einem zentralen Rechner eines Servicenanbieters, der irgendwo in der Welt steht. Daten werden zentral gespeichert und nicht mehr lokal am eigenen Rechner, Software wird nicht mehr lokal installiert, sondern nur noch bei Bedarf over the Air genutzt. Cloud Computing erlaubt es uns, dass wir zu jeder Zeit, von jedem Ort und von jedem Device auf unsere Software und Daten zugreifen können. Die bekanntesten heutigen Cloud Lösungen, die heute schon im Unternehmensbereich Verbreitung finden sind: Salesforce.com, Exchange Hosting, Google Services, Amazon, Apple iCloud, Microsoft Office 365, Evernote, Dropbox... oder hier die wissenschaftliche Umschreibung „Cloud Computing“ umfasst On-Demand-Infrastruktur (Rechner, Speicher, Netze) und On-Demand-Software (Betriebssysteme, Anwendungen, Middleware, Management- und Entwicklungs-Tools), die jeweils dynamisch an die Erfordernisse von Geschäftsprozessen angepasst werden. Dazu gehört auch die Fähigkeit, komplette Prozesse zu betreiben und zu managen. (Quelle: Saugatuck Technology)
„Cloud
Computing“ steht für einen Pool aus abstrahierter, hochskalierbarer und
verwalteter IT-Infrastruktur, die Kundenanwendungen vorhält und falls
erforderlich nach Gebrauch abgerechnet werden kann. Das National Institute for Standards and Technology (NIST) entwickelte folgende Cloud Definition:
Demzufolge geht „Cloud Computing“ weit über den Ansatz von Software-as-a-Service (SaaS), Organic Computing und Virtualisierung hinaus. Je nach Architektur kann man Cloud Computing auch als Summe von SaaS und Utility Computing ansehen. Daraus, sollten sich für uns, egal, ob wir Cloud Services privat oder im Business nutzen wollen folgende Fragen ergeben:
Lassen Sie uns mal ansehen was sind den überhaupt Cloud Services, wo kann man sie einsetzen und vorallem welche Sicherheitskriterien sind zu beachten? Public Cloud Eine „Public Cloud“ ist eine „Cloud“, die öffentlich ist, d. h. von beliebigen Personen und Unternehmen genutzt werden kann und nicht mehr auf interne Anwendungen einer einzelnen Institution/eines Unternehmens beschränkt ist. Hierbei greifen dann auch vor allem Probleme, die mit Datensicherheit zu tun haben und jeder Akteur muss sich selbst überlegen, wie viele und welche Daten er ausserhalb seiner unmittelbaren Kontrolle halten möchte. "Mit Microsoft Dynamics CRM definieren wir den Begriff Produktivit? neu, denn wir stellen ein branchenführendes Produkt bereit, das zugleich hundertprozentig auf die Cloud ausgerichtet ist", erklärt Steve Ballmer, CEO von Microsoft. "Durch die vertraute Benutzeroberfläche, die optimierte Zusammenarbeit, die Straffung von Prozessen sowie den Zugriff auf Echtzeitdaten zählt Microsoft Dynamics zu den Marktführern." Auch hier gibt es Unterformen: Exclusive Cloud „Exclusive Clouds“ setzen voraus, dass sich sowohl Anbieter als auch Nutzer kennen. Sie handeln feste Konditionen aus und schliessen einen Vertrag darüber ab. Es gibt keine Unbekannten. Open Cloud Bei „Open Clouds“ kennen sich Anbieter und Nutzer vorher nicht. Dies hat zur Folge, dass der Anbieter sein Angebot ohne direkten Input vom Kunden entwickeln und in Form von SLAs festschreiben muss. Auf Grund der Vielzahl an potentiellen Nutzern müssen auch der gesamte Geschäftsabschluss sowie die Nutzung von Instanzen anbieterseitig vollautomatisch ablaufen. Als Beispiel hierfür können wir die Amazon Web Services zu nennen oder auch das Marktplatzmodell von Zimory. Private Cloud Private Clouds definieren sich deshalb als Private Clouds, da sich sowohl Anbieter als auch Nutzer im selben Unternehmen befinden. Das Thema Datensicherheit nach Aussen spielt hier eine wesentlich untergeordnetere Rolle. Exploratory Cloud Eine Cloud, die zu Testzwecken innerhalb eines Unternehmens aufgebaut wurde Departmental Cloud Eine Cloudlösung die auf eine, oder mehrere Abteilungen begrenzt ist Enterprise Cloud Eine Cloudlösung die das ganze Unternehmen überspannt Hybrid Cloud Ein Unternehmen betreibt eine eigene „Private Cloud“ und nutzt zusätzlich als Failoverstrategie oder für Belastungsspitzen eine „Public Cloud“. Sicherheit in der Cloud Alle von uns kennen den CRM Anbieter Salesforce.com. In den USA Marktführer, in Europa tut man sich sehr schwer den Service zu verkaufen. Nur 15 Prozent der IT-Verantwortlichen wollen in den kommenden 12 Monaten Cloud-Computing-Dienste nutzen. Zu diesem Ergebnis kommt eine internationale Erhebung der amerikanischen Information Technology Intelligence Corp. (ITIC). Die Analysten befragten rund 300 Unternehmen. Knapp die Hälfte der Teilnehmer will demnach im nächsten Jahr keinerlei Cloud-Computing-Services in Anspruch nehmen. 38 Prozent seien unsicher oder unentschlossen, berichtet die Studienautorin Laura DiDio. Der wichtigste Grund für die Zurückhaltung liegt in den mit Cloud-Diensten verbundenen Security-Risiken. Dies betrifft jedoch nur das Thema Public Cloud und Cloud Lösungen mit Business bezug, den wir haben ja gelernt, dass wir Cloudlösungen privat ohne Bedenken nutzen. Laut DiDio verzichten 85 Prozent der befragetn Unternehmenskunden bisher auf den Einsatz von Cloud Computing, da sie den Anbietern nicht zutrauen, kritische Daten adäquat abzusichern und 24/7 und von überall verfügbar zu machen.
Laut einer aktuellen IDC-Umfrage haben sich drei Viertel aller deutschen Unternehmen noch gar nicht mit dem Thema Cloud Computing beschäftigt, darin liegt ein sehr grosses Potential für Beratungs- und Lösungs- und Security Services.
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